Körperpflege

Die tägliche Körperhygiene, das An- und Auskleiden wird für Menschen mit Demenz zusehends schwieriger. Demenzkranke haben mit fortschreitender Krankheit oft Schwierigkeiten mit den Abläufen, sehen die Notwendigkeit nicht ein oder erleben Unbehagen oder Ängste. Sie sind auf die Hilfe der pflegenden Angehörigen angewiesen, was viel Zeit und Geduld beansprucht und nicht selten zu Konflikten führt. Wenn pflegende Angehörige das Verhalten der erkrankten Person zu verstehen versuchen und nach Lösungen suchen, lassen sich Konflikte oft umgehen.

Körperpflege, Informationsblatt (PDF)

Herumwandern und Weglaufen

Das Herumwandern hilft Menschen mit Demenz, aktiv zu bleiben und Konflikte zu bewältigen. Es kann aber auch Ausdruck von Unwohlsein, Angst und Schmerzen sein. Nicht selten droht die Gefahr des Weglaufens. Für viele betreuende Angehörige wird das rastlose Herumwandern zu einer starken Belastung. Verständnis für das Herumwandern und Vorsichtsmassnahmen gegen das Weglaufen können helfen damit umzugehen.

Informationsblatt "Herumwandern und Weglaufen" (PDF)

 

Wichtiger Hinweis
Es kommt vor, dass eine Suchaktion der Angehörigen und der Polizei nötig wird. Die Polizei rät, vermisste demenzkranke Personen frühzeitig zu melden und nicht bis zur Dunkelheit zu warten. Halten Sie für alle Fälle ein aktuelles Foto mit einer Personenbeschreibung bereit. Ein Signalementblatt kann Ihnen dabei behilflich sein.

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Mit Aggressionen umgehen

Personen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzerkrankung können gegenüber ihrer Umwelt unerwartet heftig auftreten: Sie regen sich wegen scheinbaren Kleinigkeiten auf oder greifen andere Personen mit Worten oder körperlich an. Solche Verhaltensänderungen kommen bei betroffenen Personen häufig vor und sind meist eine übermässige Reaktion auf Überforderungssituationen.

Aggressionen sind für Betreuende und Angehörige sehr belastend. Sie lassen sich kaum aus der Welt schaffen – aber reduzieren!

Mit Aggressionen umgehen (PDF)

 

Richtig essen bei Demenz

Menschen mit Demenz verlieren schrittweise ihre Fähigkeit, Mahlzeiten zuzubereiten, selbständig zu essen und zu trinken. Umso wichtiger ist es, dass sie eine ausreichende und ausgewogene Ernährung erhalten. Betreuende Angehörige können die tägliche Mahlzeit so gestalten, dass die Freude am Essen möglichst lange erhalten bleibt.

Informationsblatt Richtig essen bei Demenz (PDF)

Schlafstörungen

Bei vielen Menschen mit Demenz ist im Verlaufe der Krankheit der Schlaf gestört. Betroffene schlafen schlecht ein, erwachen in der Nacht und werden aktiv. Eine Schlafstörung ist umso beschwerlicher, als sie auch die Erholung und somit das Wohlbefinden der Angehörigen in Mitleidenschaft zieht. Mit verschiedenen
Massnahmen jedoch kann man den Schlaf von Demenzkranken verbessern. In schwereren Fällen bringen Angebote wie Tages- und Nachtstätten die nötige Entlastung.


Informationsblatt Schlafstörungen (PDF)

Mit Inkontinenz umgehen

Demenzerkrankungen haben ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die körperliche und psychische Funktionsfähigkeit. Eine häufige Beeinträchtigung betrifft die Harnblase: Viele Betroffene leiden an Urininkontinenz, also dem unkontrollierten Verlust von Urin. Weniger häufig ist Stuhlinkontinenz. Inkontinenz stellt sowohl die Betroffenen als auch ihre Betreuungspersonen oft vor belastende Situationen.

Doch es gibt eine ganze Reihe von Tipps und Hilfsmitteln, die den Umgang mit der Inkontinenz für alle Beteiligten einfacher macht.

Mit Inkontinenz umgehen (PDF)

 

Sexualität und Demenz

Das Bedürfnis nach Liebe, Zärtlichkeit, Intimität und Sexualität bleibt bis ins hohe Alter bestehen, auch bei Demenz. Dieses Infoblatt soll vor allem Angehörigen und anderen Betreuenden helfen, die Auswirkungen von Demenzkrankheiten auf die Sexualität zu verstehen und Gedankenanstösse geben, wie sich damit umgehen lässt.

Informationsblatt "Sexualität und Demenz" (Download PDF)

Schmerzen erkennen und behandeln

Auch Menschen mit Demenz leiden unter Schmerzen. Bei ihnen werden die Schmerzen jedoch oft nicht rechtzeitig erkannt und zu spät behandelt. Unbehandelte Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität einer kranken Person stark. Richten Angehörige und Pflegende ihr Augenmerk vermehrt auf Schmerzen, tragen sie viel zum Wohlergehen von demenzkranken Menschen bei.

Informationsblatt (PDF)

Betreuung am Lebensende

Demenzkranke Menschen am Lebensende – das heisst: Menschen, die mit einer oder an einer Demenz sterben – brauchen eine spezifische Pflege und Betreuung. Dies unabhängig vom Stadium der Demenzkrankheit, Ort der Pflege oder von der primären Krankheitsursache. Die Pflege und Betreuung soll die komplexe Situation berücksichtigen, in der sich Kranke, pflegende und andere Angehörige, Pflegefachpersonen und freiwillig Helfende befinden und auf ihre Bedürfnisse und Belange, ihre Möglichkeiten und Wünsche eingehen.

Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz am Lebensende (PDF)